Wir nehmen Stellung: Taxizentralen versus myTaxi

Das Konkurrenzverbot in den Funkverträgen der Wiener Taxizentralen nimmt politische Dimensionen an. In der Presse hieß es kürzlich, dass einigen Taxilenkern von den Zentralen gekündigt wurden, weil sie neben den traditionellen Vermittlungszentralen wie 40100 und 30100 jetzt auch myTaxi, den mobilen Taxiservice der direkt zwischen Lenker und Fahrgast vermittelt, nutzten. Nun wird in der Öffentlichkeit über die Rechtswidrigkeit dieses Verhaltens im Zuge der Wettbewerbsfreiheit diskutiert.

In Deutschland hat das OLG Frankfurt am Main die Zwangsbindung an eine Taxizentrale bereits als wettbewerbswidrig erklärt (OLG Frankfurt a.M. v. 14.07.2009, Az.: 11 U 68/08 (Kart)).

Wir von myTaxi stehen für einen offenen, liberalen Markt ganz im Sinne des Kunden. Wir sind der Meinung, dass eine Zwangsbindung an einen einzelnen Anbieter zu Lasten der Kunden geht. Deshalb sind wir klar dagegen. Mehr Wettbewerb bedeutet höhere Transparenz und damit deutliche Vorteile für den österreichischen Taxikunden.

Die Aussage von Leopold Müllner (Geschäftsführer der 40100) „Wer auf den Markt kommt, wird wieder verdrängt. Gegen uns hat noch keiner gewonnen“ hat uns ein bisschen verwundert. Uns geht es nicht um Krieg und Verdrängung. Für uns sollte der Kunde Gewinner sein und frei entscheiden können, welches Angebot er nutzen möchte. Das verstehen wir unter einem fairen Leistungswettbewerb. Unser Angebot bietet Kunden und Taxilenkern einen direkten Draht zueinander ohne festgefahrene Strukturen und Zwangsbindungen.


myTaxi ist serviceorientiert und bietet sowohl dem Lenker als auch dem Fahrgast einen Mehrwert. Der Fahrgast erhält durch die persönliche Erfassung des Lenkers, samt Foto, Namen und Telefonnummer, sowie der Live-Anfahrt auf der Karte mehr Transparenz und Sicherheit. Um gute Qualität zu sichern, können Lenker und Taxi im Anschluss der Fahrt bewertet werden. Lieblingsfahrer kann der Fahrgast in der App als Favoriten speichern.


Für die Lenker bietet myTaxi ein transparentes Zahlungssystem. Die Lenker zahlen 99 Cent pro erfolgreich vermittelter Fahrt und es fallen keine monatliche Fixkosten wie bei den klassischen Taxifunkzentralen an. Es ist unser Anspruch bei myTaxi Fahrten an den nächstgelegenen Lenker zu übermitteln, um kurze Anfahrtswege und eine faire Fahrtenvergabe zu sichern.


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7 Antworten auf Wir nehmen Stellung: Taxizentralen versus myTaxi

  1. Franz S. sagt:

    Endlich ist es so weit!!!

    Die Monopolstellung der selbstherrlichen Funkzentralen ist gebrochen!

    Ich war etwas länger als 20 Jahre im Wiener Taxigeschäft als Fahrer und Unternehmer tätig und es freut mich das sich die Herren und Damen die Millionen von Schillingen und jetzt Euros aus dem Gewerbe abgezogen haben.jetzt warm anziehen können.

    Das Geld sollen Taxiuntnehmen und Fahrer verdienen und nicht die Funkzentralen!

    MyTaxi ist die Zukunft
    lg
    Franz

  2. Lakesha sagt:

    That’s the best anewsr of all time! JMHO

  3. Pingback: Funkzentralen im Kampf gegen myTaxi: Der ungeliebte Eindringling » netzwertig.com

  4. Pingback: Konkurrenzkampf: myTaxi gegen Taxizentrale

  5. peter sagt:

    wir stehen voll hinter eurer Philosophie…. GREAT APP

  6. robert kropic sagt:

    My Taxi ist eine spitzen lösung für alle
    leider sind in Graz die lieben Kollegen noch nicht soweit

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